Bärlauchsaison im Auwer Wald

08.03.2021 • • Der Frühling macht sich im Auwer Wald bemerkbar. Der Bärlauch schiesst aus dem Boden und lädt zu saisonalen Köstlichkeiten ein.


Wald kommunal+ bietet nicht nur Dienstleistungen rund um den Wald an, sondern gibt auch saisonale Kochtipps aus der Natur. Der Bärlauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung "Allium" und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Frisch als Gewürz, für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto oder ganz allgemein als Gemüse in der Frühjahrsküche. Erntezeit für die Blätter ist im März und April.


Verwechslungsgefahr

Trotz der leichten Identifikation durch den knoblauchartigen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch von unerfahrenen Sammlern immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig und es kommt so immer wieder zu Vergiftungen. Neben dem Geruch ist die Blattunterseite eine weitere Möglichkeit zur Unterscheidung des Bärlauchs von den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Beim Bärlauch ist die Blattunterseite immer matt, bei Maiglöckchen und Herbstzeitlose glänzend.


Rezept Bärlauch-Pesto

50g weiche Butter

5 EL Bärlauchpaste (Bärlauch fein hacken, Olivenöl dazugeben bis es geschmeidig ist, mit Salz

abschmecken)

2 EL Haselnüsse, grob gehackt

80g Sbrinz, gerieben

1-2 EL Rapsöl, kaltgepresst


Alle Zutaten mit einer Gabel zu einem Pesto verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Bild 1: Standort für die Bärlauchgewinnung beim Sembach im Auwer Wald.


Bild 2: gut duftende Bärlauchwiese im Auwer Wald


Bild 3: Saisonale Bärlauchpesto selbstgemacht


Bild 4: Angerichtete Pasta mit der Pesto